Geschichte |
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Für zu Fuss Gehende ist die Zugänglichkeit zum
Gemeinschaftszentrum Buchegg nicht optimal. Vom Bucheggplatz her führt
eine Verbindung (mit einem Umweg) durch die Grünanlage, die andere
über die Fussgängerbrücke (sogenannte Spinne). Ein direkter,
bodenebener Zugang fehlt. Mit einem Schreiben an die zuständige städtische Behörde doppelten die Initianten nach: |
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(Auszug) Fussgängerfreundlicher Bucheggplatz
- bessere Zugänglichkeit des GZ Buchegg |
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Die Probleme sind damit nicht gelöst, wir bleiben dran. |
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Zeitungsbericht |
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| Der folgende Artikel von Peter Weiss erschien am 25. September im Käferberg Nr. 39 (Quartierzeitung für Wipkingen, Höngg, Unterstrass und Industrie). Wir danken dem Verlag für die Freigabe zur Publikation. | |||
| Fussgängerfreundlicher Bucheggplatz
Steter Tropfen höhlt den Stein. Ab 2005 sollen das GZ Buchegg und der öffentliche Verkehr am Bucheggplatz ebenerdig erreichbar sein. Am 16. Juli 2002 verschickt Erich Suter vom Einwohnerverein Kreis 6 zwei identische Briefe. Einer geht an Stadträtin Esther Maurer vom Polizeidepartement, der andere an Maurers Ratskollegen Martin Waser vom Tiefbaudepartement. Inhalt: der Bucheggplatz sowie das benachbarte Gemeinschaftszentrum (GZ) Buchegg - und die Schwierigkeiten für Fussgänger, beide Orte zu erreichen. Besonders das GZ leidet darunter. «Wir haben schon Kurse absagen müssen, weil der Zugang so schlecht ist, gerade am Abend müssen sich viele erst überwinden, hierher zu kommen», erzählt die stellvertretende GZ-Leiterin Colette Gsteiger. Der Zugang von der Bucheggstrasse her ist nur durch die dortige Unterführung möglich. Die ist aber wegen der Radfahrer, wegen Entreissdiebstählen und schlimmerer Vorfälle vor allem nachts alles andere als ein sicherer Ort. Gerade ältere Menschen meiden sie. Wer dagegen vom Bucheggplatz her zum GZ gelangen möchte, muss über die oberirdische sogenannte Spinne wandern. Das vielgliedrige Stahlbetonkonstrukt stellt für Gehbehinderte, aber auch für Mütter mit Kinderwägen, ein grosses Hindernis dar, zumal der Lift oft nicht funktioniert. Im Winter mutieren die dünnen Betonbeläge oft gar zu gefährlichen Eisbahnen. |
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| Dunkle
Unterführung oder eisige Spinne Ganz ähnliche Probleme stellen sich den Fussgängern, die aus Richtung Hofwiesenstrasse zu den Haltestellen am Bucheggplatz gelangen möchten oder umgekehrt. Auch sie haben die Wahl zwischen der dunklen, gefährlichen Unterführung oder der tückischen Spinne. Viele bevorzugen den dritten Weg: direkt über die Strasse, ungesichert. Einwohnerverein und GZ unterbreiteten in ihrem Brief den städtischen Departementen darum verschiedene Vorschläge. Diese beinhalten, Fussgängerstreifen über die beiden Fahrbahnhälften der Bucheggstrasse zu installieren. Von dem Kiesplatz in deren Mitte wiederum soll ein Fussgängerstreifen über den Bucheggplatz in Richtung Platzmitte führen. Damit wäre ein ebenerdiger Zugang sowohl zum GZ als auch zu den Tram- und Bushaltestellen möglich. Fussgängerstreifen sieht die Planung ebenfalls an der Platz-Südseite vor: über die Fahrbahnhälften der Hofwiesenstrasse zu den Verkehrsinseln in deren Mitte, und von dort parallel zu den Tramgleisen in Richtung Platzmitte. «Die Pläne stammen eigentlich vom VCS (Verkehrsclub Schweiz), der sie bei der ersten Westtangentensperrung 1997 präsentiert hat», berichtet Erich Suter vom Einwohnerverein Kreis 6. Der Verein habe in den bald 20 Jahren seines Bestehens einiges an Know-how in Sachen Verkehrsfragen gesammelt - und Strategien entwickelt, seine Anliegen durchzubringen. Mit Erfolg, wie unter anderem die vor kurzem abgeschlossene Umgestaltung des Schaffhauserplatzes zeigt. Hartnäckigkeit, Fantasie und gute Beziehungen zum Gemeinderat waren auch in Sachen Bucheggplatz vonnöten. |
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| Beharrliches Engagement Auf den Brief vom 16. Juli 2002 erhält Suter zunächst die ernüchternde Antwort, die Vorschläge seien «nicht möglich». Das zweite Schreiben beantworten die städtischen Behörden mit dem Hinweis, der Kanton sei zuständig und das Schreiben an diesen weitergeleitet worden. Nachdem die Angelegenheit von dort wieder zur Stadt, namentlich zur Dienstabteilung Verkehr des Justiz- und Polizeidepartements zurückgeleitet wird, beauftragt diese das Planungs- und Ingenieurbüro Hasler in Meilen, ein Verkehrsgutachten zu erstellen. In der Zwischenzeit verstärken Einwohnerverein und nahestehende Politikerinnen und Politiker den Druck auf die Exekutive. Erich Suter: «Esther Maurer hat sogar einen Antwortbrief geschrieben und gebeten, sie doch jetzt einmal in Ruhe zu lassen, es täte sich doch schon etwas in der Angelegenheit.» Tatsächlich scheint nun gut möglich, dass sich in absehbarer Zeit am Bucheggplatz etwas tut. |
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| Kanton hat
das letzte Wort Rudolf Steiner, Projektleiter im Tiefbaudepartement für das östliche Stadtgebiet, berichtet: «Das Verkehrsgutachten sagt aus, dass die Übergänge möglich sind.» Das Polizeidepartement gab darum grünes Licht, und hat beantragt, die gewünschten Massnahmen zu projektieren. Das Tiefbauamt plane, die Ausführung mit den Gleisarbeiten am Bucheggplatz im Jahr 2005 zu koppeln. Da es sich bei der Bucheggstrasse aber um eine Kantonsstrasse handelt, hat die kantonale Baudirektion das letzte Wort. «Wir schauen aber, dass wir das Projekt so einreichen, dass es durchkommt», verspricht Steiner. «Unser Ziel ist, in den Sommermonaten, spätestens aber am 23. Dezember 2005 die Arbeiten abzuschliessen.» Die Fussgänger rund um den Bucheggplatz können aufatmen. Erich Suter zeigt sich in einer ersten Stellungnahme sehr zufrieden. «Das ist ein super Resultat und ein grosser Fortschritt.» Es dauere eben oft so lange, bis die Zeit für ein Projekt reif sei. |
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Erfreuliches Schreiben |
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Ende Oktober schrieb Frau
Stadträtin Maurer in einem Brief, dass die Verbindungen Bucheggplatz -
Hofwiesenstrasse Süd und Bucheggplatz - Gemeinschaftszentrum in Planung
sind. Dies ist nun also die offizielle Bestätigung, dass die Schaffung von
ebenerdigen Zugängen zum Bucheggplatz möglich ist. Im Jahr 2005
sollen sie im Zusammenhang mit den Gleisbauten der VBZ umgesetzt werden -
vorbehältlich der Bewilligung durch das kantonale Tiefbauamt.
Die Umbauten beginnen- Der Übergang Süd (Hofwiesenstrasse) ist
realisiert.
Ein Birkenhain am BucheggplatzDas Tiefbauamt will den Bucheggplatz für Fussgänger angenehmer gestalten und einen ebenerdigen Zugang zum Gemeinschaftszentrum bauen. Mit den Haltestellen von vier Bus- und zwei Tramlinien in der
Mitte und einem Kreis von zwei- und dreispurigen Strassen drumherum ist der
Bucheggplatz in Unterstrass weniger ein Platz als vielmehr eine stark befahrene
Drehscheibe des Verkehrs. Die Fussgänger werden entweder in die Luft
geschickt auf die vierbeinige, spinnenförmige Überführung, oder
auf drei ebenerdige Übergänge. (jr) Tages-Anzeiger 24.1.2007 |
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Lärmschutzverordnung verunmöglicht SkateanlageTrotz viel Goodwill seitens der Stadt und der engagierten
Projektgruppe scheitert die Realisierung der geplanten Skateanlage. Um eine
Machbarkeit zu überprüfen, wurden Lärmberechnungen erstellt,
welche zeigen, dass die Immissionsgrenzwerte bei den umliegenden Wohnbauten
massiv überschritten werden. |
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Eine Skateanlage für JugendlicheDie Bauarbeiten am Bucheggplatz stagnieren. Die Tramgeleise sind erneuert, die Platzgestaltung lässt auf sich warten. Der richtige Zeitpunkt also, um mit neuen Ideen die Stadt zu beleben: Im verkehrsumspülten Abschnitt lässt sich prima eine Skateanlage für Jugendliche realisieren.
Was in anderen Städten längst Realität ist,
würde auch Zürich gut anstehen. Jugendliche aus dem Quartier gründen den Verein Freestylepark Buchegg. (Siehe auch Facebook) Die Skateanlage ist inzwischen Bestandteils des Projekts Umgestaltung Bucheggplatz. Ein genauer Terminplan ist nicht publiziert (Stand 2011). |
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