Jugend und Tier

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Ponys, Esel, Ziegen, zwei Lamas und...
Kinder aus der Umgebung des Gemeinschaftszentrums dürfen sich freuen. Wer neun Jahre alt ist und sich bereit erklärt, tatkräftig Stalldienst zu leisten, kann in der Kindergruppe mitmachen.
Unter fachkundiger Anleitung lernen die Kinder die Tierpflege und Reiten, aber auch das Organisieren von Anlässen und Aktionen. Gemeinsam wird hier für eine Sache gearbeitet und Verantwortung übernommen.
Die Nachfrage ist gross, es besteht eine Wartefrist für die Aufnahme in die Stallgruppe. Die Mitarbeit und finanzielle Beteiligung der Eltern ist Bedingung.

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Angebote

Ponyreiten jeden Samstag von 15.30 - 16.30 Uhr, März bis November (ausser während den Schulferien)
Waldspaziergang jeden Samstag - mit den Tieren. Besammlung beim Stall um 14 Uhr (ausser während den Schulferien)
Ponyturnier siehe Kalender

 

Im ersten Quartal 2004 durften wir den neurenovierten Stall beziehen. Alle Beteiligten freuen sich über das gelungene Werk - herzlichen Dank!
Durch die Stallrenovation hat unsere artgerechte Tierhaltung nochmals an Qualität gewonnen.

Die Bilder aus der Umbauzeit

Die Bilder vom Provisorium

 

Schützenswerte Jugendarbeit in Zürcher Stadtquartier

Staunen Sie nicht, falls Sie einmal an der Tram- und Bushaltestelle Bucheggplatz auf den nächsten Anschluss warten und Ihnen ein dahinschreitendes Lama den Blick erwidert.
Gefolgt von Ponies und Eseln, geführt von unseren Stallkindern, nimmt es den kürzesten Weg über die Brücke zum nahegelegenen Wald.
Für viele Bewohnerlnnen der Stadt Zürich wie auch der Region verbindet sich mit dem Namen Buchegg die Vorstellung einer kleinen Oase, wo in unmittelbarer Nähe der verkehrsreichen Westtangente Ponies, Esel, ein Lama und Ziegen eine Parkanlage bevölkern. Die Artenvielfalt und die unterschiedlichen Altersstufen unserer Tiere (Diana, eine Shetlandstute mit Jahrgang 1958, kann auf ihre vierte Generation blicken) verleihen dieser Tierhaltung einen Zoocharakter mit Charme.
Der erste Stall für die Tierhaltung im GZ Buchegg entstand 1959. Die Idee kam von Tierfreunden aus dem Quartier und wurde in freiwilliger Arbeit umgesetzt. Nach zweimonatigem Umzug ist die inzwischen grösste Tierhaltung dieser Art seit 1974 im heutigem Stall und Gehege untergebracht.
Die Leitung der Tierhaltung obliegt zwei Mitarbeitenden. Sie sind verantwortlich für das Instruieren der Kinder, den organisatorischen und betrieblichen Ablauf der Tierhaltung und bringen einen Teil der Betriebsmittel auf (Turnier, Ponyreiten, Eselvermietung usw.). Dabei werden sie tatkräftig von den "Stalleltern" unterstützt, die in die Betreuungspflicht eingebunden sind, darüber hinaus aber auch freiwillig immer wieder Hand anlegen.

Nicht mehr wegzudenken

vor dem Stall

Die Tierhaltung ist aus dem Quartier nicht mehr wegzudenken. Passanten wählen ihren Weg zur Arbeit oder zum Einkauf am Gehege vorbei, um sich noch schnell an den Tieren zu erfreuen. Für viele Familien ist der Kleinzoo Ziel von Spaziergängen oder Ausflügen. Es gibt häufig Besuche von Kindergärten und Schulklassen, die Gelegenheit haben, eine Morgenfütterung zu erleben. An Samstagnachmittagen findet jeweils ein Waldspaziergang mit Tieren für jedermann statt, und schliesslich wird im GZ Buchegg seit über zehn Jahren ein Behindertenreiten angeboten. Am wichtigsten jedoch sind die Tiere für die Kinder, welche zur Betreuergruppe im Stall gehören. 30 Mädchen und Buben im Alter zwischen 9 und 18 Jahren hegen und pflegen die Tiere und halten Stall und Gehege sauber. Mindestens 7 Stunden pro Woche geben sie für ihre Tiere her und nehmen dabei auch strenge Arbeit in Kauf. Ausreiten können die Kinder erst, wenn sie einen von der Leitung organisierten Kurs mit Prüfung bestanden haben.

In aller Natürlichkeit fordern die Tiere Verständnis und Achtung, andererseits geben sie die Zuneigung, die sie erfahren, uneingeschränkt zurück. Unter professioneller Anleitung lernen die Kinder, sich den Tieren gegenüber durchzusetzen, gleichzeitig aber auch ihre Bedürfnisse zu erkennen und auf sie einzugehen, so wird der Umgang mit den Tieren für die Kinder zu einem zentralen Faktor der Persönlichkeitsentwicklung. Tiere sind besonders geeignet, Sehnsüchte von Kindern zu befriedigen, die Kinder finden Aufnahme in einer Gemeinschaft. Wertvolle Eigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen, Leistungsbereitschaft, Gemeinschaftssinn, Hingabe und Fürsorge werden gefördert. Dass dies auch ein wirkungsvoller Beitrag zur Drogenprävention ist, versteht sich von selbst.